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Die Mär vom waffenlosen Dienst

Ist der waffenlose Dienst ist wie ein Auto ohne Räder? Darf ein Mensch die Waffe verweigern? Der Dienst ohne Waffe macht für einen Füsilier sicher keinen Sinn, doch gibt es auch Bereiche der Armee in der die Waffe eher störend als nützliche sein wird.

Michael Werder hat so einen Job. Er ist Ausleuchter Zentrum elektronischer Medien, doch seht selbst…
Teil 1/2

… und nun wird es ganz tragisch, man halte sich die Hand bereits an die Stirn.

Teil 2/2

Das Attentat von Zug bei dem 14 Politiker ums leben kamen muss nun herhalten. Die These, ein Waffenträger hätte einiges verhindern können, zeigt wie naiv die Armee ihre Haltung gegen den waffenlosen Dienst verteidigt. Selbst der abgebrühteste Waffennarr wird nicht ohne zu zögern auf einen Angreifer schiessen. Solch infantiles Gedankengut mag vielleicht noch angehende Rekruten beeindrucken.

Mittels eines Antrages, der durch verschiedene Berichte ergänzt werden muss, kann man sich einer Gewissensprüfung unterziehen. Anders als im Film und etwas transparenter stellt dies der Kirchenbote Zürich dar. Darf sich ein Psychologe anmassen, nach einem solch kurzen Gespräch bereits eine Beurteilung ab zu geben. Und warum sind allein ethische Motive relevant? Wie werden die diese Motive gewichtet?

Wer waffenlosen Dienst leisten will, soll dies können. In der Armee gibt es genug Tätigkeiten, die sogar in Zivil ausgeführt werden können. Schiesswütige Rambos, die gerne zur Waffe greifen finden sich unter den Rekruten immer noch.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Laut GSoA könne man seit dem 1. April 2009 sich der Gewissensprüfung entziehen und direkt den Zivildienst antreten. Dafür müsse man nur ein Formular ausfüllen. Bleibt zu hoffen, dass dies nicht ein Armeetechnischer Aprilscherz ist.

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