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	<description>(engl.; deutsch: Hirnauszug, „Gedächtnisprotokoll“, „das was hängengeblieben ist“)</description>
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		<title>Foodwaste in der Wohngemeinschaft &#8211; Ein Versuch zur Sozialen Beeinflussung</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 09:19:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Wohngemeinschaft ist ein kunterbunter Haufen von verschiedenen Persönlichkeiten, ein kleines Abbild unserer Gesellschaft in dem auch Foodwaste ein Thema ist. Was im Grossen zu beobachten ist &#8211; niemand Zeit hat oder will Verantwortung übernehen -  gilt auch hier.  Ich brachte also konstruktive Kritik an in Form eines Hinweises an, so dass wenn man brotschneiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2012/03/photox.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1054" title="photox" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2012/03/photox-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" /></a>Eine Wohngemeinschaft ist ein kunterbunter Haufen von verschiedenen Persönlichkeiten, ein kleines Abbild unserer Gesellschaft in dem auch Foodwaste ein Thema ist. Was im Grossen zu beobachten ist &#8211; niemand Zeit hat oder will Verantwortung übernehen -  gilt auch hier.  Ich brachte also konstruktive Kritik an in Form eines Hinweises an, so dass wenn man brotschneiden will, nicht darum herum kommt sich dies zu bemerken.</p>
<p>Es galt eine klassische Personenfokussierte Technik anzuwenden, die sich auszeichnet durch Wissensvermittlung, Argumentative Persuasion zur Veränderung von Überzeugungen, Affektive Persuasion zur Veränderung von aktuellen Affekten und Aufforderungen zu Verhalten u. Nachdenken.</p>
<p>Was hat es gebracht? Obschon jemand angefangen hat Brotscheiben portioniert einzufrieren lagen ca. drei Wochen nach dem anbringen des Hinweises vier harte leiber Brot auf dem Brotbrett. Dieser kleine Versuch zeigt nun wie schwer es ist in der Gesellschaft eine Verhaltensänderung durchzuführen, wenn es nicht mal in einer Wohngemeinschaft, bestehend aus 4 Personen, funktioniert.</p>
<p><strong><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2012/03/photo2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1059" title="arghh" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2012/03/photo2-e1331024518868-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Lebensmittel aus dem Abfall &#8211; Ein erster Containering-Versuch</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 22:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel schaffen es nicht zum Konsumenten, obschon diese eigentlich noch gut wären. Vieles landet einfach im Müll. In der Schweiz wird einiges der Schweinemast zugeführt oder der Organisation &#8220;Tischlein deck dich&#8221; gespendet, welche die Ware nahezu kostenlos an soziale Einrichtungen weiterleitet. Doch lange nicht alle machen da mit und meist landet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2011/12/photo.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1042" title="photo" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2011/12/photo-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Ein Drittel aller produzierten Lebensmittel schaffen es nicht zum Konsumenten, obschon diese eigentlich noch gut wären. Vieles landet einfach im Müll. In der Schweiz wird einiges der Schweinemast zugeführt oder der Organisation &#8220;Tischlein deck dich&#8221; gespendet, welche die Ware nahezu kostenlos an soziale Einrichtungen weiterleitet. Doch lange nicht alle machen da mit und meist landet das Zeugs einfach im Container.</p>
<p>Ich wollte das selber gesehen haben. Inspiriert von <a href="http://www.foodwaste.ch" target="_blank">Fay Furness</a> entschied ich mich selber mal zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Containern" target="_blank">Containern</a>, also Lebensmittel aus den Containern von Lebensmittelläden zu holen. Ziel war es erstmals einfach die Lage zu sondieren und zu schauen ob die Container überhaupt erreichbar sind, denn ich dachte, dass fast alle Schweizer Lebensmittelläden alles wegschliessen würden. Insbesondere bei den Grossverteilern wirds schwierig, doch bin ich doch noch fündig geworden. Brav eingeschlossen stappelte sich bei einem Lebensmittelladen das Brot schon fast kiloweise. Einige Meter daneben stand eine unscheinbare unverschlossene Tonne und darin befand sich tatsächlich einige Mini-Ananas, Orangen und mein Lieblingsjoguhrt. Alles noch frisch und wunderbar geeignet für einen Silvester-Fruchtsalat. Wahrenwert ca. 15.- Sfr. Auf einmal gesellte sich ein älterer Mann hinzu und ich traute meinen Ohren nicht, als dieser sagte, dass er ab und zu vorbei komme und noch etwas rausfische. Er sei hier auch ab und an mal von der Polizei ermahnt worden, denn man sähe das nicht gerne. Befürchten muss man jedoch kaum etwas. So meint Markus Melzel, Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft: „Was weggeworfen wird und nicht für Dritte bestimmt ist, gehört niemandem mehr. Wenn man nicht über einen Zaun steigen oder ein Schloss aufbrechen muss, um an die Waren heranzukommen, dann ist gegen das Containern nichts einzuwenden.“[<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Containern#Schweiz" target="_blank">wp</a>]. Ich werde ihm das sagen, wenn ich ihn wiedermal sehe.</p>
<p>Mehr Informationen und auch interesannte Videos finet ihr unter <a href="http://www.foodwaste.ch/" target="_blank">http://www.foodwaste.ch/</a>.</p>
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		<title>Schweizer Fussgängerstreifen töten Menschen</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2011/12/19/schweizer-fussgangerstreifen-toten-menschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 09:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[unfall]]></category>

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		<description><![CDATA[So oder ähnlich wird die plakative Aussage wahrscheinlich heissen, wenn die nächsten Tage nur noch ein braver Schweizer Bürger auf einem Zebrastreifen vor ein Auto rennt. Bereits werden erste Kampagnen ins Leben gerufen. Als kritisch denkender Mensch und der Statistik wohlgesonnen, betrachten wir das jedoch ganz nüchtern. Wieviele Fussgänger sterben auf Schweizer Strassen ungeachtet dessen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So oder ähnlich wird die plakative Aussage wahrscheinlich heissen, wenn die nächsten Tage nur noch ein braver Schweizer Bürger auf einem Zebrastreifen vor ein Auto rennt. Bereits werden erste <a href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/13131142" target="_blank">Kampagnen</a> ins Leben gerufen. Als kritisch denkender Mensch und der Statistik wohlgesonnen, betrachten wir das jedoch ganz nüchtern.</p>
<p>Wieviele Fussgänger sterben auf Schweizer Strassen ungeachtet dessen, ob sich der Unfall auf einem Fussgängerstreifen ereignet hat oder nicht? 2009: 80,2010: 75.  Das ist nicht gerade viel, wenn wir bedenken, dass täglich 7 Millionen Schweizer Bürger meist als Fussgänger unterwegs sind. Zum Vergleich; 2009 erhängten sich 328 Bürger, insgesamt begingen 1105 Personen Suizid. In der Schweiz ist es also 14 mal wahrscheinlicher aus freien Stücken zu sterben als dass man als Fussgänger überfahren wird.</p>
<p>Intuitiv kommt jedoch das Gefühl auf, dass diese Häufung tragischer Unfälle auf Fussgängerstreifen überzufällig ist. Prinzipiell gibt es drei Mechanismen die uns eine solches intuitive Gefühl vermitteln.</p>
<ol>
<li>Der Mensch hat die Angewohnheit in aufeinanderfolgenden Ereignissen einen  kausalen Zusammenhang zu sehen. Oft wird dies ausgedrückt als Anzahl Ereignisse, die  in einer Zeitspanne passieren. Das Problem dabei ist, dass diese Betrachtung nichts über den Zeitpunkt dieser Ereignisse aussagt. Auch bei sehr kleinen Wahrscheinlichkeiten ist es nicht ausgeschlossen, dass diese kurz aufeinander folgen. Ein Zusammenhang ist damit noch nicht gegeben.<a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2011/12/vt.png"><img class="alignright size-full wp-image-1035" title="vt" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2011/12/vt.png" alt="" width="500" height="400" /></a></li>
<li>Es gibt eine Verzerrung der Ergebnisse durch Ungleichheit in der Veröffentlichung. Nur weil sich die Presse momentan auf das Thema fokusiert, heisst das noch nicht, dass es solche Ereignisse in der Vergangenheit nicht auch regelmässig gegeben hat. Sie wurden nur nicht veröffentlicht. Das Problem im Fall der Unfälle auf Fussgängerstreifen ist, dass dies zu einem Problem hochstilisiert wird, dass sofort gelöst werden muss. Mit dieser Flut an Informationen über Tragödien verzerren die Medien aktiv unsere Vorstellung von der tatsächlichen Gefahr.</li>
<li>Es bleibt die Frage, ab wann ein Ereigniss überzufällig auftritt. Statistisch lässt sich das schätzen, doch unsere Intuition stimmt meist nicht mit dieser überein. Betrachtet man die Anzahl der im Strassenverkehr getöteten Fussgänger, so können Werte die zwischen 73 und 99 liegen auch rein zufällig entstehen, mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5%. Wenn Beispielsweise im Jahr 2011 95 Fussgänger sterben würden, also 20 mehr als 2010, so scheint das zwar viel zu sein, über die Jahre gerechnet kann dieser Wert jedoch auch rein zufälllig entstehen.</li>
</ol>
<p>Statistische Quellen: <a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/11/06.html" target="_blank">Bundesamt für Statistik Schweiz</a></p>
<p>Update:<br />
Aus reiner Neugier fragte ich mich nun, wie den die Presse im Jahr 2010  bezüglich dieser Thematik ausgesehen hat und siehe da, was man da findet: &#8220;<a href="http://www.blick.ch/news/schweiz/aargau/das-risiko-auf-dem-zebrastreifen-163406" target="_blank">Zehn Unfälle in einer Woche! Das Risiko auf Zebrastreifen.</a>&#8220;.  Die Schlagzeile wirkt schon fast grotesk angesichts der sinkenden Zahlen, auch wenn natürlich 75 tödliche Unfälle absolut betrachtet zuviel sind, um diese Diskussion bereits vorweg zu nehmen.</p>
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		<title>Schmutzige Schokolade &#8211; Ein Film von Miki Mistrati</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 16:23:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der Film folgt der Spur bis zu den Kakao-Plantagen. Die Reportage von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Deutsche isst im Durchschnitt etwa elf Kilo im Jahr. Jedoch ist Schokolade-Essen nicht so harmlos wie wir glauben - vor allem nicht für Kinder in Afrika. Hilfsorganisationen verdächtigen die Schokoladen-Industrie, von Kinderhandel und Kinderarbeit in Afrika zu profitieren und damit Straftaten zu verschleiern. Der Film folgt der Spur bis zu den Kakao-Plantagen. Die Reportage von Miki Mistrati zeigt eindrücklich wie Produzenten und Regierung bewusst wegschauen oder das Geschäft unter den Teppich kehren.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/30974998?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="400" height="300"></iframe><br />
<a href="http://vimeo.com/30974998">Schmutzige Schokolade</a> via <a href="http://andersdenken.org/?p=851">Anders Denken</a></p>
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		<title>Ekel im Bundeshaus</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 14:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[facs]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Post von Lupe, der Satireblog zeigt unseren altbekannten Politquerschläger mit einem beispielhaften Ausdruck: Der pure Ekel. Ekman würde dieses Foto sicher gerne in sein Archiv aufnehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://swiss-lupe.blogspot.com/2011/12/bundesratswahl-blocher-fotolegende.html">Post</a> von Lupe, der Satireblog zeigt unseren altbekannten Politquerschläger mit einem beispielhaften Ausdruck: Der pure Ekel. Ekman würde dieses Foto sicher gerne in sein Archiv aufnehmen.</p>
<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2011/12/discust_blocher.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1023" title="discust_blocher" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2011/12/discust_blocher.jpg" alt="" width="600" height="800" /></a></p>
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