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	<title>Braindump</title>
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	<description>(engl.; deutsch: Hirnauszug, „Gedächtnisprotokoll“, „das was hängengeblieben ist“)</description>
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		<title>Wer hat die besseren Chancen? Der Erste oder der Letzte?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 17:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Wettbewerben stellt sich immer die Frage ob die Startreihenfolge einen Einfluss auf das Ergebnis hat. Per Zufall hab ich ein Interview des Grand Prix der Volksmusik gesehen. Der Moderator diskutierte mit der Interpretin über die Startreihenfolge und dass sie doch als letzte die schlechteren Karten hätte. Eigentlich sollten ja alle die genau gleichen Chancen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/08/gpdvm11.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-871" title="gpdvm1" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/08/gpdvm11.jpg" alt="" width="376" height="301" /></a>Bei Wettbewerben stellt sich immer die Frage ob die Startreihenfolge einen Einfluss auf das Ergebnis hat. Per Zufall hab ich ein Interview des Grand Prix der Volksmusik gesehen. Der Moderator diskutierte mit der Interpretin über die Startreihenfolge und dass sie doch als letzte die schlechteren Karten hätte. Eigentlich sollten ja alle die genau gleichen Chancen haben. Auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Grand_Prix_der_Volksmusik" target="_blank">Wikipedia</a> fanden sich fast alle <a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/08/gpdvm.xls">Daten</a> der 25 Ausgaben, womit sich die Aussage des Moderators statistisch interpretieren lässt.</p>
<p>Der Rang würde mit dem Durchschnitt der Startnummer über 23 Jahre hinweg verglichen.</p>
<p>Die Regression beträgt -0.539. Der Einfluss der Startnummer beträgt demnach 29% bei einer Signifikanz von 0.031.</p>
<p>Entgegen der Aussagen des Moderators werden höhere Startnummern besser bewertet und nicht schlechter. Woher dieses Resultat wohl kommen mag? Eine Erklärung wäre, dass sich die Zuschauer an die letzten Stücke besser erinnern können.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Produkt-Moment-Korrelation nach Pearson in Transact SQL</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2010/08/16/produkt-moment-korrelation-nach-pearson-transact-sql/</link>
		<comments>http://www.braindump.ch/2010/08/16/produkt-moment-korrelation-nach-pearson-transact-sql/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 18:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Code Snippets]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wobei Cov(X,Y) die Kovarianz , Var(X) und Var(Y) die Varianz ist. Das folgende T-SQL Skript berechnet die Korrelation zwischen zwei Spalten einer Tabelle. Zusätzlich wird der t-Wert bestimmt um Signifikanztests durch zu führen. IF OBJECT_ID('tempdb..#aTable') IS NOT NULL DROP TABLE #aTable /* Creating an example table */ CREATE TABLE #aTable ( ROW int ,VALUE_1 int [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/08/cor1.png"><img class="size-full wp-image-860 alignnone" title="cor1" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/08/cor1.png" alt="" width="298" height="113" /></a></p>
<p>Wobei Cov(X,Y) die Kovarianz , Var(X) und Var(Y) die Varianz ist.</p>
<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/08/cor2.png"><img class="alignnone size-full wp-image-861" title="cor2" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/08/cor2.png" alt="" width="443" height="155" /></a></p>
<p>Das folgende T-SQL Skript berechnet die Korrelation zwischen zwei Spalten einer Tabelle. Zusätzlich wird der t-Wert bestimmt um Signifikanztests durch zu führen.</p>
<blockquote>
<pre>IF OBJECT_ID('tempdb..#aTable') IS NOT NULL
 DROP TABLE #aTable
/* Creating an example table */
CREATE TABLE #aTable (
 ROW int
 ,VALUE_1 int
 ,VALUE_2 int
)

INSERT INTO #aTable VALUES(1,12,12)
INSERT INTO #aTable VALUES(2,11,12)
INSERT INTO #aTable VALUES(3,11,11)
INSERT INTO #aTable VALUES(4,12,12)
INSERT INTO #aTable VALUES(5,13,13)
INSERT INTO #aTable VALUES(6,12,13)
INSERT INTO #aTable VALUES(7,13,13)
INSERT INTO #aTable VALUES(8,11,12)
INSERT INTO #aTable VALUES(9,6,7)
INSERT INTO #aTable VALUES(10,7,7)

/* Calculate descriptors of a distribution */
DECLARE @n int
SELECT @n = COUNT(*)FROM #aTable

DECLARE @VALUE_1_MIDDLE float
SELECT @VALUE_1_MIDDLE = (SELECT SUM(VALUE_1)/@n FROM #aTable)

DECLARE @VALUE_1_VARIANCE float
SELECT @VALUE_1_VARIANCE = (SELECT SQRT((SUM( POWER(VALUE_1 - @VALUE_1_MIDDLE, 2)))/@n) FROM #aTable)

DECLARE @VALUE_2_MIDDLE float
SELECT @VALUE_2_MIDDLE = (SELECT SUM(VALUE_2)/@n FROM #aTable)

DECLARE @VALUE_2_VARIANCE float
SELECT @VALUE_2_VARIANCE = (SELECT SQRT((SUM( POWER(VALUE_2 - @VALUE_2_MIDDLE, 2)))/@n) FROM #aTable)

/* calculating correlation between VALUE_1 and VALUE_2 */
DECLARE @r float
SELECT @r = (SELECT SUM((VALUE_1 - @VALUE_1_MIDDLE) * (VALUE_2 - @VALUE_2_MIDDLE)) / (@n * @VALUE_1_VARIANCE * @VALUE_2_VARIANCE)) FROM #aTable)

/* Calculating the student t-value (if @n &gt;= 4) with df = (@n - 2)*/
DECLARE @t float
IF ((1 - POWER(@r,2)) &gt; 0)
 SELECT @t = (@r * SQRT(@n  -2))/(SQRT(1 - POWER(@r,2)))
ELSE
 SELECT @t = 0

SELECT @r as coorelation, @t as t_value
SELECT * FROM #aTable</pre>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum 3D Kino/Fernsehen für viele zum Kotzen ist</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2010/08/03/warum-3d-kinofernsehen-fur-viele-zum-kotzen-ist/</link>
		<comments>http://www.braindump.ch/2010/08/03/warum-3d-kinofernsehen-fur-viele-zum-kotzen-ist/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 08:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer Umwelt orientieren wir uns mit Hilfe unserer Sinnesorgane. Die Wahrnehmung von Körperlage und -bewegung im Raum besteht primär aus zwei Komponenten, dem Gleichgewichtssystem (vestibuläres System) und dem visuellen System, also dem was wir sehen. Ein Gleichgewichtsorgan dient Lebewesen zur Wahrnehmung von Beschleunigungen und zur Bestimmung der Richtung der Erdanziehungskraft. Der Reiz wird meist über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://data.motor-talk.de/data/galleries/0/68/9760/9539556/paul3d-20928.jpg" alt="" width="180" height="246" />In unserer Umwelt orientieren wir uns mit Hilfe unserer Sinnesorgane. Die Wahrnehmung von Körperlage und -bewegung im Raum besteht primär aus zwei Komponenten, dem Gleichgewichtssystem (<em>vestibuläres System</em>) und dem visuellen System, also dem was wir sehen.</p>
<blockquote><p>Ein Gleichgewichtsorgan dient Lebewesen zur Wahrnehmung von Beschleunigungen und zur Bestimmung der Richtung der Erdanziehungskraft. Der Reiz wird meist über Sinneszellen aufgenommen, die an einen oder &#8211; wie beim Menschen &#8211; mehrere speziell aufgehängte oder aufliegende Festkörper gekoppelt sind, so genannte Statolithen. Im Falle von Drehbewegungen dient häufig eine Flüssigkeit in einem Röhrensystem als träge Masse. Bei allen Wirbeltieren einschließlich des Menschen ist der Vestibularapparat das wichtigste Gleichgewichtsorgan. (Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichgewichtsorgan" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichgewichtsorgan</a>)</p></blockquote>
<p>Unser Hirn errechnet die Körperlage &#8211; und bewegung anhand der Informationen des Gleichgewichtsorganes und dessen was wir objektiv sehen, eine Art künstlicher Horizont. Das Problem beim 3D Kino/Fernsehen ist nun, dass mit zunehmendem Realitätsgrad das Gehirn inkonsistente Informationen bekommt, was heissen soll, dass was wir sehen nicht zu dem passt was wir über unser Gleichgewichtsorgan empfinden. Während wir uns beispielsweise in der Perspektive unseres Leinwandhelden einen Wasserfall hinunter stürzen, knapp Felsen entkommend ins Wasser eintauchen, sagt unser Gleichtsgewichtsinn, dass wir in einem kuscheligen Kinosessel sitzen. Was sollen wir nun tun? Entspannen oder die Flucht ergreiffen? Diese beiden konträren Reaktionen werden unbewusst verarbeitet und aktiviert. Nun kommt es vor dass Personen bei uneinheitlichen Eindrücken mit Übelkeit reagieren, weshalb vielen Leute beim betrachten von 3D-Filmen schlicht schlecht wird.</p>
<p>Das Beschriebene Problem tritt also auf, wenn das Auge Bewegungen registriert, das Gleichgewichtsorgan jedoch nicht. Den Umgekehrte Fall, dass unser Gleichgewichtssinn Informationen lieftert, die das visuelle System nicht bestätigen kann, findet man bei Gleitschirm fliegen. Durchfliegt ein Gleitschirmpilot eine Wolke, so sieht er nichts als Weiss, der künstliche Horizont fehlt komplett als ob er die Augen schliessen würde. Während dessen macht der Gleitschirm oft abrupte und starke Bewegungen, ähnlich dem Gefühl wenn ein Sessellift plötzlich stehen bleibt und zu schwingen beginnt. In dieser Fluglage ist der Pilot orientierungslos, weiss nicht mehr was oben und unten ist. Allein die Vorstellung führt bei den meisten Personen zur Übelkeit.</p>
<p>3D heisst nicht für jedermann Kinogenuss. Was bisher in Freizeitparks ein einmaliges zehnminütiges Spektakel war, zieht sich nun über eine Kinofilmlänge durch. Die Filmemacher sollten sich überlegen wie weit sie mit der Technik noch gehen sollen, oder ob es nicht besser wäre das Geld in ein gutes Drehbuch mit anspruchsvollerem Inhalt zu investieren.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rausch 2.0 – Virtuelle Drogen</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2010/07/17/rausch-2-0-virtuelle-drogen/</link>
		<comments>http://www.braindump.ch/2010/07/17/rausch-2-0-virtuelle-drogen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 18:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Skurriles]]></category>
		<category><![CDATA[binaural beats]]></category>
		<category><![CDATA[drogen]]></category>
		<category><![CDATA[neurologie]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Im anarchischen Cyberspace findet man ziemlich alles, was es im echten Leben auch gibt. Neu auch Drogen, dies behauptet zumindest eine Firma namens I-Doser, die digitale Portionen von stereophonen Beats als virtuelle Drogen vertreibt. Jedem rational denkenden Menschen läuten die Alarmglocken bei der Schlagzeile &#8220;Drogen aus dem Kopfhörer&#8221;. Die Story wurde von unserem geliebten Gratisblatt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/07/pete-doherty-jail2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-827" title="pete-doherty-jail2" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/07/pete-doherty-jail2-252x300.jpg" alt="" width="252" height="300" /></a>Im anarchischen Cyberspace findet man ziemlich alles, was es im echten Leben auch gibt. Neu auch Drogen, dies behauptet zumindest eine Firma namens I-Doser, die digitale Portionen von stereophonen Beats als virtuelle Drogen vertreibt.</p>
<p>Jedem rational denkenden Menschen läuten die Alarmglocken bei der Schlagzeile <a href="http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/21450176" target="_blank">&#8220;Drogen aus dem Kopfhörer&#8221;</a>. Die Story wurde von unserem geliebten Gratisblatt reisserisch an die Öffentlichkeit gebracht. Mein Interesse war geweckt. Was steckt wirklich hinter virtuellen Drogen? Funktioniert es oder ist es wirklich nur ein Placebo-Effekt aller erster Güte?</p>
<p><strong>Die Theorie<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Physikalisch gesehen handelt es sich bei <strong>binauralen Beats</strong> um eine Form der Schwebung. Erklingen zwei Töne, deren Frequenzen sich nur wenig voneinander unterscheiden, so ist nicht ein einzelner, anhaltender Ton zu hören, sondern ein pulsierender Ton (Beat), der in gleichmäßigen Abständen die Lautstärke moduliert.</p>
<p>Binaurale Beats haben die Besonderheit, dass die resultierende Frequenz im Gehirn entsteht. Werden zwei geringfügig unterschiedliche Frequenzen getrennt über Stereokopfhörer gehört, wird im Gehirn eine dritte Frequenz wahrgenommen, die der Differenz der ursprünglichen Frequenzen entspricht.</p>
<p>Beispiel: Hört man auf dem linken Ohr eine Frequenz von 440 Hz und auf dem rechten Ohr eine Frequenz von 430 Hz, wird im Hirn eine Frequenz von 10 Hz erzeugt. Da es sich um eine Schwebung handelt, entsteht ein pulsierender bzw. linear oszillierender Ton (Beat). Man nimmt an, dass dieser Ton im Stammhirn erzeugt wird, im <a title="Nucleus olivaris" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nucleus_olivaris" target="_blank">Nucleus olivaris</a> superior, wo das Zentrum für räumliches Hören liegt.</p>
<p>Um einen Beat wahrnehmen zu können, müssen die Trägerfrequenzen dabei unterhalb von 1500 Hz liegen. Der Unterschied zwischen den Frequenzen für das linke und rechte Ohr darf nicht größer sein als 30 Hz, da ansonsten zwei verschiedene Töne gehört werden.</p>
<p>Das Interesse an binauralen Beats lässt sich in zwei Kategorien einteilen. Zum einen dienen sie der Neurophysiologie zur Erforschung des Hörsinns. Ergänzend können binauralen Beats einen subtilen Einfluss auf das Gehirn haben und die Hirnwellen stimulieren, um Entspannung, Schlaf, Meditation oder Konzentration zu fördern. Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Binaurale_Beats" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Binaurale_Beats</a></p></blockquote>
<p>Werden die Töne entsprechend zusammengemixt würden verschiedene Stimmungslagen und körperliche Reaktionen erzeugt. Die Hersteller verkaufen die Audiodateien unter Namen wie Extasie, Cocaine, Marihuanna, God of Hand, Out of Body oder Orgasm. Dazu werden die verführerischen Eigenschaften beschrieben, wie die des letzt genannten:</p>
<blockquote><p>It is a feeling of intense pleasure. Contractions of muscles occur, a world of pleasures and vibrations envelope your entire body and soul, and there is a release unlike anything you have ever experienced. You shake, quiver, and a sensation unlike any other in the world happens over every inch of your pleasured body.</p></blockquote>
<p><strong>Die Anwendung</strong><br />
Die Audiodateien werden auf einem beliebigen Gerät abgespielt. Beachtet werden muss, dass Kopfhörer verwendet werden die über eine gute Stereo-Qualität verfügen, denn die Ohren werden jeweils separat angesteuert. Des Weiteren sollte jede Ablenkung durch Umgebungsgeräusche vermieden werden. Die Abspieldauer beträgt  zwischen 15 bis 50 Minuten, wobei man sich auf das Geräusch, meist ein pulsierendes Schwingen, konzentrieren muss. Nach ca. 15 Minuten soll bei den meisten Personen eine Wirkung eintreten.</p>
<p><strong>Der Selbstversuch</strong><br />
Studien konnte ich im Zusammenhang mit der berauschenden Wirkung dieser i-doser nicht finden. Also schritt ich pragmatisch zum Selbstversuch in der Annahme es handle sich um einen geschickt inszinierten Placebo-Effekt. Um dem möglichen Betrug nicht noch mehr Geld in den Rachen zu werfen verwendete ich Kopien der Audiodateien im MP3-Format. Im Internet finden sich die Dateien mit ein wenig Geduld. Die Dateien wiesen eine durschnittliche Qualität  (Bitrate &gt;= 128 kbit) auf und waren stereofon.</p>
<p>In den ersten 15 Minuten hörte ich eine leicht oszilierende Schwingung und ein Rauschen im Hintergrund. Es fiel mir oft schwer mich auf diesen Ton zu konzentrieren. Während man sich auf diesen Ton konzentiert entspannt sich der Körper in einer Medidationsübung ähnlicher Weise. Eine leichte Unruhe schob ich einer gewissen Nervosität diesem Selbstversuch zu. Im weiteren verlauf nimmt die Oszilationsfrequenz der Schwingung markant zu und die Tonhöhe variiert. Der Ton wurde immer penetranter, so dass es mir nicht mehr möglich war den Ton auszublenden. Damit einher ging auch eine körperliche Anspannung, leichte Muskelkontraktionen und eine erhöhte unregelmässige Pulsfrequenz. Nach gut 27 Minuten brach ich den Test ab, da es mir  zu unangenehm wurde.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Vorgenommen hatte ich mir die ganzen 50 Minuten durchzuhalten und erwartete von dem  nervigen Ton keine körperliche Reaktion. Ich kann damit nicht genau sagen was dahinter steckt, doch kann ich mir vorstellen, dass diese binualen Beats eine Wirkung haben, auch wenn der Grund auch nur das nervigen pulsieren liegt . Dass rythmische Musik einen Einfluss auf die Psyche hat ist bekannt und dass nervtötende Töne zu einer Anspannung führen können hat sicher jeder bereits am eigenen Leib erfahren. Interessant wird es nun dies in einem Wissenschaftlichen Kontext zu betrachten.</p>
<p>Interessant wäre zu testen in wiefern der Placebo-Effekt einen Einfluss hat. Dies könnte man einfach in einer Studie mit zwei Treatmentgruppen und zwei Kontrollgruppen herausfinden. Die Treatmentgruppen bekämen den echten &#8220;Drogen&#8221;-Sound, die Kontrollgruppen würde sich mit einer monophonen Version begnügen, die keine Wirkung hervorbringen sollte. Ein Teil der Kontroll- und Treatment-Gruppe weiss nichts von der Wirkung während ein zweiter Teil weiss, dass sie angebliche virtuelle Drogen bekommen. Als abhängige Variablen könnte das subjektive Empfinden, der Muskeltonus und die kardiovaskuläre Aktivität gemessen werden. Wenn die Wirkung dem Placebo-Effekt zugrunde liegt sollten sowohl die Probanden der Threatmentgruppe als auch die der Kontrollgruppe erhöhte aktivität zeigen, wenn ihnen gesagt wird, dass es sich um virtuelle Drogen handle. Wenn hingegen viele Probanden der Treatmengruppe und wenig der Kontrollgruppe starke körperliche Aktivitäten zeigen könnte man annehmen, dass die Wirkung tatsächlich von den Tönen hervorgebracht wird.</p>
<p>Studien zum Thema Binaural Beats:</p>
<ul>
<li>Wahbeh H, Calabrese C, Zwickey H, Zajdel D. Binaural Beat Technology in Humans: A Pilot Study to Assess Neuropsychologic, Physiologic, And Electroencephalographic Effects. <em>Journal of Alternative &amp; Complementary Medicine</em> [serial online]. March 2007;13(2):199-206. Available from: Academic Source Complete, Ipswich, MA. Accessed July 17, 2010.</li>
<li>D.W.F. Schwarz, P. Taylor, Human auditory steady state responses to binaural and monaural beats, Clinical Neurophysiology, Volume 116, Issue 3, March 2005, Pages 658-668, ISSN 1388-2457, DOI: 10.1016/j.clinph.2004.09.014. (http://www.sciencedirect.com/science/article/B6VNP-4DTKPGC-1/2/509e81fb4dc0a3bc7b623f6a76806804)</li>
<li>James D. Lane Stefan J. Kasian Justine E. Owens, Gail R. Marsh, Binaural Auditory Beats Affect Vigilance Performance and Mood, Physiology &amp; Behaviour, Volume 63, Issue 2, January 1998, Pages 249-252, ISSN 0031-9384, DOI: 10.1016/S0031-9384(97)00436-8. (http://www.sciencedirect.com/science/article/B6T0P-3RX2YHK-G/2/e2c95299b04849b42b6fb822bc24b6e4)</li>
</ul>
<p>Zum Thema gebloggt:</p>
<ul>
<li><a href="http://rebentisch.blogspot.com/2008/12/mp3-als-medium-fr-virtuelle-audiodrogen.html" target="_blank">MP3 als Medium für Virtuelle Audiodrogen?</a></li>
<li><a href="http://blog.keinzweiter.de/2010/07/14/digitale-drogen/" target="_blank">Digitale Drogen?</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stell dir vor du wachst alle paar Minuten auf und hast keine Erinnerungen mehr</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2010/06/24/stell-dir-vor-du-wachst-alle-paar-minuten-auf-und-hast-keine-erinnerungen-mehr/</link>
		<comments>http://www.braindump.ch/2010/06/24/stell-dir-vor-du-wachst-alle-paar-minuten-auf-und-hast-keine-erinnerungen-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 07:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>

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		<description><![CDATA[Genau das passiert Clive Wearing, einem angesehenen britischen Musikwissenschaftler. Er leidet an einer anterograden Amnesie und kann sich Dinge nur ein bis zwei Minuten merken. Gründe sind der Ausfall des wesentlichen Neuronenkreises im limbischen System (Papez-Kreis) bzw. der Untergang der Neuronen im Nucleus basalis Meynert (Morbus Alzheimer). Das Schöne ist, dass er sich alle paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genau das passiert Clive Wearing, einem angesehenen britischen Musikwissenschaftler. Er leidet an einer anterograden Amnesie und kann sich Dinge nur ein bis zwei Minuten merken.</p>
<blockquote><p>Gründe sind der Ausfall des wesentlichen Neuronenkreises im limbischen System (<a title="Papez-Kreis" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Papez-Kreis" target="_blank">Papez-Kreis</a>) bzw. der Untergang der Neuronen im Nucleus basalis Meynert (<a title="Morbus Alzheimer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Alzheimer" target="_blank">Morbus Alzheimer</a>).</p></blockquote>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZHUvCR-2AOc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/ZHUvCR-2AOc&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Schöne ist, dass er sich alle paar Minuten wieder freut seine Frau &#8220;zum ersten mal seit Jahren&#8221; zu sehen.<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/WmzU47i2xgw&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/WmzU47i2xgw&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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