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	<title>Braindump &#187; sozialpsychologie</title>
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	<description>(engl.; deutsch: Hirnauszug, „Gedächtnisprotokoll“, „das was hängengeblieben ist“)</description>
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		<title>Ist die &#8220;Null-Bock-Generation&#8221; nur ein mediales Hirngespinst?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Dec 2010 15:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jugend von Heute ist kriminell, den Drogen verfallen und hat keinerlei Perspektive. Das Schlagwort “Null-Bock-Generation” wird von Boulevardmedien hochstilisiert und jeder Vorfall an dem Jugendliche Beteiligt sind ausgeschlachtet. Doch als objektiver Mensch sollte man die Situation aus einer andere Sichtweise Betrachen und vor allem die Daten ganz profund anschauen. Genau dies mach Christoph König [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/12/jugendgewalt.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-900" title="jugendgewalt" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/12/jugendgewalt.jpg" alt="" width="338" height="195" /></a>Die Jugend von Heute ist kriminell, den Drogen verfallen und hat keinerlei Perspektive. Das Schlagwort “Null-Bock-Generation” wird von Boulevardmedien hochstilisiert und jeder Vorfall an dem Jugendliche Beteiligt sind ausgeschlachtet. Doch als objektiver Mensch sollte man die Situation aus einer andere Sichtweise Betrachen und vor allem die Daten ganz profund anschauen. Genau dies mach Christoph König in seinem Artikel “Pöbeln, Pornos, Komasaufen? Warum Jugendklischees Unfug sind.” Er zeigt auf, dass die Trends von Jugendkriminalität und Alkoholmissbrauch zahlenmässig sogar rückgängig sind. Ein schöner Artikel, der als Podcast-Artikel angehört werden kann unter <a href="http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/sendungen/2010/12/poebeln-pornos-komasaufen.19244s.mp3 ">http://mp3-download.swr.de/swr2/wissen/sendungen/2010/12/poebeln-pornos-komasaufen.19244s.mp3 </a>.</p>
<p>Mehr zu diesem Thema:<br />
<a href="http://www.teckbote-online.de/region/lokales/Artikel2076595.cfm" target="_blank">Von Null-Bock-Generation keine Spur</a><br />
<a href="http://www.shell.de/home/content/deu/aboutshell/our_commitment/shell_youth_study/" target="_blank">Shell Jugendstudie</a></p>
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		<title>Wetten, dass dieser Mann Angst hat?</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 17:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[facs]]></category>
		<category><![CDATA[sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Mann hat Angst! Und das sind keine guten Voraussetzungen für eine gefährliche Wette bei “Wetten dass&#8230;?”. Samuel Koch ist höchst wahrscheinlich Opfer eines Effekts geworden, den man in der Psychologie als “Choking under Pressure” kennt. Der Effekt beschreibt ein Versagen gut geübter Handlungen unter Druck. Nicht zu verwechseln ist dies mit sozialer Hemmung, welche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/12/wettendass.jpg"></a><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/12/wettendass1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-894" title="wettendass" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/12/wettendass1.jpg" alt="" width="867" height="509" /></a><br />
Dieser Mann hat Angst! Und das sind keine guten Voraussetzungen für eine gefährliche Wette bei “Wetten dass&#8230;?”. Samuel Koch ist höchst wahrscheinlich Opfer eines Effekts geworden, den man in der Psychologie als “Choking under Pressure” kennt. Der Effekt beschreibt ein Versagen gut geübter Handlungen unter Druck. Nicht zu verwechseln ist dies mit sozialer Hemmung, welche eine Beeinträchtigung der Leistung neuartiger beziehungsweise komplexer Handlungen bei Anwesenheit anderer beschreibt. Choking ist ein altbekanntes Problem im Wettkampfsport. Sportler trainieren nicht nur ihre Muskulatur sondern auch die Abfolge von Bewegungen. Im Gehirn ist vor allem das Kleinhirn und der dorsale Pfad für die Bewegungskoordination zuständig. Auf der neuronalen Ebene trainieren Sportler also auch die Bewegungsabläufe. Im Idealfall ist diese Automation so gefestigt, dass der Sportler während des Wettkampfes seine Aufmerksamkeit gar nicht auf die Ausführung seiner Bewegungen richten muss. Viele Bewegungen können nur unbewusst präzise und schnell durchgeführt werden. Doch wenn es zählt, beispielsweise bei Olympia-Wettkämpfen, versagen viele Sportler. Wird der Druck Leistung zu erbringen zu gross, macht man den Fehler, seine zuvor gut geübten Bewegungen kontrollieren zu wollen respektive zu überprüfen. Diese Verunsicherung führt dazu, dass die Bewegungen sich verfälschen und verlangsamen. Jegliche geübte Präzision geht verloren. Basketball-Spieler treffen den Korb nicht mehr, Eisschnellläufer stürzen und der Wettkandidat Samuel Koch verschätzte sich höchst wahrscheinlich im Timing. Seine Verunsicherung stand ihm ins Gesicht geschrieben, was mit grosser Wahrscheinlichkeit zu diesem fatalen Unfall führte.</p>
<p>Retrospektiv betrachtet sind die Moderatoren, Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker nicht ganz unschuldig. Denn um Spannung aufzubauen verunsicherten sie den Kandidaten anstatt ihn zu ermuntern. Seine Mutter sass im Publikum und Hunziker meinte: “Ich weiss nicht, wie sie das macht als Mutter!”. Als Gottschalk ihn fragte, ob er meine, dass ihm die Kraft reiche äusserte der Kandidat bereits sichtlich verunsichert: “Mal schauen.”. Während der Kandidat bereits verängstigt zu Boden blickte doppelte Gotschalk nach: “Wäre ärgerlich, wenn du die vier schaffst &#8211; und beim fünften&#8230;”. Die grösste Hürde hatte der Wettkandidat rein Emotional, als er dem vierten Fahrzeug, das sein eigener Vater lenkte, entgegentrat. Gottschalk lamentierte ganz beiläufig: “Was für ein Gefühl muss das für diesen Vater sein, wenn ihm sein eigener Sohn vors Auto läuft?”. Nach diesem Spruch rannte der Kandidat auf das Auto los, übersprang dies, knallte kopfüber vor Millionen von Menschen aufs Gesicht und blieb bewusstlos liegen.</p>
<p>Nachträglich stellt sich nicht nur die Frage, ob die Wette zu gefährlich gewesen wahr, sondern wie die Rolle der Moderation zu werten sei.</p>
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		<title>Der Schuss im Hörsaal &#8211; Kovariationsprinzip und Konfigurationsansatz von Kelley</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2010/06/11/der-schuss-im-horsaal-kovariationsprinzip-von-kelley/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 21:50:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[sozialpsychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Hans sitzt noch etwas verschlafen im Hörsaal, checkt noch seine Mails und plötzlich Baaannnngg ein Schuss fällt.  Hans schreckt auf und verschüttet dabei Kaffe über seine Hose. Warum hat Hans mit diesem Schreckhaften Verhalten Reagiert? Laut Harold Kelleys Kovariationsprinzip analysiert der Mensch drei Informationen, um zu einer internen oder externen Attribution zu gelangen: Konsensus: Beschreibt, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/06/bang.gif"><img class="size-full wp-image-797 alignright" title="bang" src="http://www.braindump.ch/wp-content/uploads/2010/06/bang.gif" alt="" width="200" height="295" /></a>Hans sitzt noch etwas verschlafen im Hörsaal, checkt noch seine Mails und plötzlich <strong>Baaannnngg</strong> ein Schuss fällt.  Hans schreckt auf und verschüttet dabei Kaffe über seine Hose.</p>
<p>Warum hat Hans mit diesem Schreckhaften Verhalten Reagiert?</p>
<blockquote><p>Laut Harold Kelleys Kovariationsprinzip analysiert der Mensch drei Informationen, um zu einer internen oder externen Attribution zu gelangen:</p>
<ul>
<li><strong>Konsensus</strong>: Beschreibt, wie sehr auch andere Personen in derselben Situation in gleicher Weise reagieren wie der Akteur. Der Konsensus ist hoch, wenn viele andere Personen ähnlich reagieren und niedrig, wenn wenige andere Personen so reagieren.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Distinktheit</strong>: Beschreibt, wie sich der Akteur in anderen Situationen verhält. Die Distinktheit ist hoch, wenn sich die Person nur in wenigen Situationen so verhält und niedrig, wenn sich die Person auch in vielen anderen Situationen so verhält.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Konsistenz</strong>: Beschreibt, ob das Verhalten des Akteurs in ähnlichen Situationen über verschiedene Zeitpunkte hinweg auftritt. Die Konsistenz ist hoch, wenn das Verhalten über verschiedene Zeitpunkte hinweg auftritt und gering, wenn das Verhalten nur zu wenigen Zeitpunkten auftritt.</li>
</ul>
<p>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Attributionstheorien#Kelleys_Kovariationsprinzip" target="_blank">Wikipedia</a></p></blockquote>
<p>Nach Kelley sucht der Mensch nach Ursachen für ein Verhalten welche mit dem beobachteten Verhalten kovariieren.  Dabei unterscheidet er drei Ursachen.</p>
<ol>
<li><strong>Die Person</strong>: Dabei liegt die Ursache in der Person selbst.<br />
Hans ist sehr schreckhaft, denn der Schuss war nur ein Buch das zu Boden fiel. Der <strong>Konsens ist gering,</strong> denn<strong> </strong>nicht alle Studenten erschraken. Die <strong>Distinktheit ist niedrieg</strong> weil Hans auch sonst bei jedem plötzlichen Geräusch zusammenzuckt. Die <strong>Konsistenz ist hoch</strong>, denn er würde immer zusammenzucken wenn ein Buch fällt.</li>
<li><strong>Der Stimulus</strong>: Die Ursache liegt im Reiz.<br />
<strong>Der Konsens ist hoch, die Distinktheit ist hoch und die Konsistenz ist hoch</strong>, denn ein Mitstudent läuft tatsächlich Amok. In dieser Situation erschrecken alle Studenten, vor allem in dieser Situation und zu jeder Zeit.</li>
<li><strong>Die Umstände</strong>: Unser lieber Hans sitzt in einer Physikvorlesung und der Professor demonstriert gerade ein Experiment mit einer Schusswaffe. Der <strong>Konsens ist niedrig</strong> weil alle die Aufpassen wissen, dass es gleich mächtig knallt. Die <strong>Distinktheit ist hoch</strong> denn Hans hat einfach geschlafen und sah nicht was der Professor vorne gleich macht. Der Knall überrascht ihn schlicht, denn hätte er aufgepasst würde er nicht erschrecken. Normalerweise ist das auch der Fall weshalb die <strong>Konsistenz niedrig</strong> ist.</li>
</ol>
<p>Das Beispiel lässt sich natürlich auch auf den Konfigurationsansatz von Kelley anwenden, welcher besagt, dass nicht alle Informationen zwingend bekannt sein müssen um auf die drei Ursachen zu attribuieren.</p>
<ol>
<li><strong>Die Person (Distinktheit niedrig)</strong><br />
Hans zuckt sowieso bei jedem plötzlichen Geräusch zusammen.</li>
<li><strong>Der Stimulus (Konsens hoch)</strong><br />
Wenn alle Zusammenzucken liegt es nahe, dass wirklich etwas passiert ist was zur Vorsicht ermahnt.</li>
<li><strong>Die Umstände (Konsistenz niedrig)</strong><br />
Hans reagiert in ähnlichen Situationen nicht so schreckhaft wenn er bei der Sache ist. Der Umstand, dass er abgelenkt war führte zum Schreck.</li>
</ol>
<p>Viele Beispiele zur Kovariationsprinzip sind oberflächlich und langweilig. Ich hoffe damit ein unterhaltendes Beispiel gefunden zu haben das sich gut lernen lässt.</p>
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		</item>
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		<title>Sinn und Zweck stupider Werbung</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2010/03/19/sinn-und-zweck-stupider-werbung/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 20:52:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernsehwerbung ist meist sehr stupide aufgebaut. Die Botschaft ist meist klar, einleuchtend und vorallem reisserisch, doch die Argumente sind oft schwach. Es entbeert auf den ersten Blick jeder Logik mit schwachen Argumenten ein Produkt an den Mann oder an die Frau zu bringen, doch sozialpsychologisch betrachtet ist genau das der springende Punkt. Nach dem Modell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fernsehwerbung ist meist sehr stupide aufgebaut. Die Botschaft ist meist klar, einleuchtend und vorallem reisserisch, doch die Argumente sind oft schwach. Es entbeert auf den ersten Blick jeder Logik mit schwachen Argumenten ein Produkt an den Mann oder an die Frau zu bringen, doch sozialpsychologisch betrachtet ist genau das der springende Punkt.</p>
<p>Nach dem Modell der kognitiven Reaktionen ist es nicht die Rezeption (Aufnahme) der Argumente, die eine Einstellungsänderung bewirkt, sondern es sind die Gedanken (kognitive  Reaktionen), die beim Rezipienten durch diese Argumente angeregt werden. Etwas vereinfacht ausgedrückt  bedeutet dies, dass es nicht auf den Inhalt der Botschaft ankommt, sondern auf die Gedanken welche durch das Ansprechen eines Argumentes hervorgerufen werden.</p>
<p>Die Wechselwirkung zwischen persönlicher Relevanz und Qualität der Argumente auf die Einstellung nach einer Kommunikation respektive Werbebotschaft betrachtet erklärt die Wirksamkeit stupider Werbung. Nach Petty, Cacioppo und Goldmann, 1981 kommt es auf die perseönliche Relevanz an. Zustimmend wirken schwache Argumente bei geringer persönlicher Relevanz, während bei starker persönlicher Relevanz schwache Argumente ablehnender wirken. Slippeinlagen, Zahnpasta oder Waschmittel haben für die meisten Leute keine besondere persönliche Relevanz.  Es macht also durchaus sinn schwache Argumente bei Produkten einzusetzen die eine schwache persönliche Relevanz haben.</p>
<p>Zusätzlich wird in der Werbung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mere-Exposure-Effekt" target="_blank">Mere-Exposure-Effekt</a> und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klassische_Konditionierung" target="_blank">klassische Konditionierung</a> verwendet um die Kundschaft an ein Produkt zu binden. Der Mere-Exposure-Effekt beschreibt, dass allein durch die mehrfache Darbietung von Personen, Situationen oder Dingen die Einstellung eines Menschen zu diesen Dingen positiv beeinflusst werden kann. Diese Beeinflussung kann jedoch verpuffen, wenn der Rezipient durch zu starke Argumente, zuviel über das Produkt sinniert und dabei vielleicht feststellt, dass beispielsweise ein billigeres Produkt die gleichen Vorzüge bietet.</p>
<p>Die klassische Slipeinlagen Werbung, ohne verwertbare Information:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6J13_M7i9Jo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/6J13_M7i9Jo&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Beim folgenden Werbespot wird die heuristisch-systematischen Informationsverarbeitung aktiviert. &#8220;Was der Experten sagt muss auch stimmen&#8221;.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/v6kPa8pZOzI&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/v6kPa8pZOzI&amp;hl=en_US&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mehr zum Thema Werbung:</p>
<p><a href="http://bigtrends.blog.de/2009/04/30/erotische-werbung-sichert-aufmerksamkeit-hilft-beim-abverkauf-6033179/" target="_blank">Erotische Werbung sichert Aufmerksamkeit, hilft aber nicht beim Abverkauf.</a></p>
<p><a href="http://www.blogwiese.ch/archives/1287" target="_blank">Gib Gutzi — Wie Werbung für Jung und Alt in der Schweiz funktioniert</a></p>
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		<title>Mythen um Amokläufer &#8211; Ein Experte berichtet</title>
		<link>http://www.braindump.ch/2009/10/13/mythen-um-amoklaufer-ein-experte-berichtet/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 16:06:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Graf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Braindump]]></category>
		<category><![CDATA[amok]]></category>
		<category><![CDATA[forensische psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalistik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[profiling]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[serienmörder]]></category>
		<category><![CDATA[sozialpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[verbrechen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vortrag &#8220;Was tun, um Amokläufe zu verhindern?&#8221; von Dr. Jens Hoffmann räumt er die Mythen und Vorurteilen von Amoktätern auf. Amokläufer rasten plötzlich aus. Das dies nicht stimmt, zeigt unter anderem, dass alle deutschen Fälle ein Muster von  intensiver Vorbereitungen und Planung hatten. Diese Taten waren nicht durch Spontanität geprägt. Diese Leute sind meist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vortrag &#8220;<a href="http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/pm_8448.de.jsp" target="_blank">Was tun, um Amokläufe zu verhindern?</a>&#8221; von Dr. Jens Hoffmann räumt er die Mythen und Vorurteilen von Amoktätern auf.</p>
<ol>
<li><strong>Amokläufer rasten plötzlich aus</strong>.<strong> </strong>Das dies nicht stimmt, zeigt unter anderem, dass alle deutschen Fälle ein Muster von  intensiver Vorbereitungen und Planung hatten. Diese Taten waren nicht durch Spontanität geprägt. Diese Leute sind meist ruhig konzertiert und richten Leute präzise hin. Das hängt damit zusammen, dass Säugetiere, also auch wir Menschen, zwei grundsätzliche Formen von Gewalt in unserem Verhaltensrepertoir haben. Die Eine ist die so genannte Kampf- oder Fluchtreaktion, wobei die Gewaltbereitschaft wieder sehr schnell abnimmt. Die Andere Form der Gewalt ist der Jagdmodus, der evolutionär aus der Jagd entstanden ist. Dieser Modus ist kalkulierend, langfristig und nicht situativ bedingt. Der Täter kennt kein Mitgefühl mehr. Diese Form der Tötung war früher zweckmässig im Sinne der Nahrungsbeschaffung, heute pervertiert als die zielgerichtet Tötung.</li>
<li><strong>Man kann es nicht erkennen</strong>. Der Mythos, dass man es nicht erkennen kann impliziert, dass man keine Prävention durchführt. Wird keine Prävention durchgeführt kann man es entsprechend auch nicht erkennen. Die Aussage, dass man halt nichts machen kann ist ein Widerspruch in sich.</li>
<li><strong>Es passiert andern aber nicht mir</strong>. Das Verneinen eines Problems dient zur Stabilisation unserer Emotionen und ist insofern ein wichtiger Faktor in der inneren Balance. Dieses Verneinen birgt aber auch das Risiko, dass man unter Umständen nicht genau hinschaut. Man darf zwar auch keine falsche Panik entwickeln, denn solche Taten sind extrem selten, doch mit verehrendem Ausgang.</li>
<li><strong>Es gibt ein Profil von solchen Tätern</strong>. Problematisch ist die Assoziation mit Gewaltspielen, Einzelgängern etc., da dem Amoklauf damit ein Persönlichkeitseigenschaft zugeordnet wird. In Tat und Wahrheit ist es aber der Endpunkt einer krisenhaften Situation.</li>
</ol>
<p>Der vierte Punkt beantwortet unter Anderem meine kritische Frage, <a href="http://www.braindump.ch/2009/06/05/bin-ich-ein-potentieller-amoklaufer/" target="_blank">ob ich ein potentieller Amokläufer sei</a>. Die <a href="http://gewaltspiele.politnetz.ch/" target="_blank">Diskussion auf politnetz.ch</a> geht in ähnliche Richtung was das Profilbezogenheit von Gewaltspielen angeht.</p>
<p>(Gefunden via <a href="http://psycholog.sulb.uni-saarland.de/" target="_blank">PsychoLog</a>)</p>
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